Das BMX-Rad
Ein BMX-Rad ermöglicht es seinem Fahrer, mit ihm viele Stunts und Tricks auszuführen. Die Abkürzung steht für die englischen Wörter Bicycle MotoCross. Entwickelt ist das BMX-Rad vor allem für Kinder, die vom Motocross-Sport begeistert sind. Sie können oder dürfen noch keine Maschinen fahren, haben aber durch das BMX-Rad die Möglichkeit eigene Rennen zu fahren. Abseits von Straßen liefern sie sich im Gelände Wettkämpfe.
Das BMX-Rad ist ein kleines Fahrrad von nur 20-Zoll-Felgenmaß mit stabilem Rahmen. Dieser Rahmen kann aus den unterschiedlichsten Materialien, wie Aluminium oder Stahl bestehen. Die Felgen bestehen meistens aus Aluminium um sie beständiger gegen Korrosion und Abrieb zu machen. Die Pedale beim BMX-Rad sind groß und robust um einen guten Halt zu gewährleisten. Ein BMX-Rad hat in der Regel einen hohen Lenker mit denen die Fahrer in Wettkämpfen die Disziplinen Race und Freestyle durchführen können. Dabei steht beim Race vor allem die Geschwindigkeit im Vordergrund.
Auf speziellen Bahnen messen sich sowohl Kinder, Männer als auch Frauen untereinander. Dabei ändert sich der Anspruch an das Gelände ständig, was das Rad fahren mit dem BMX-Rad sehr abwechslungsreich macht. Da jeder Fahrer sein Rennen und das Training für sich gestalten kann, ist es ein familienfreundlicher und bunter Sport. Bei den Wettkämpfen wird dann mit noch höherem Anspruch gefahren, denn es geht hier um Ehrgeiz und teils hohe Preisgelder. Beim Freestyle geht es weniger um die Schnelligkeit sondern um die Tricks, die jeder Fahrer mit seinem BMX-Rad veranstaltet. Dabei wird zwischen zahlreichen Tricks unterschieden. Beispielsweise der X-up, hier wird der Lenker im Flug um 180° gedreht ohne dabei los zu lassen. Beim Tabletop wird das Rad in der Luft auf die Seite gelegt während der Frontflip einen Vorwärtssalto in der Luft bedeutet. Dabei wird beim Freestyle weiterhin zwischen verschiedenen Disziplinen unterschieden. Beim Flatland beispielsweise muss der Fahrer auf seinem BMX-Rad verschiedene Trickkombinationen auf ebener Fläche vollführen. Während der Fahrer beim Park über verschiedene Rampen und Hindernisse auf einer festgelegten Fläche fahren muss. Dabei bleibt es ihm selber überlassen in welcher Reihenfolge er die Hürden mit seinem BMX-Rad nimmt. Diese Wettkämpfe finden international statt und selbst bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking wurden zwei BMX-Wettkämpfe ausgetragen.
Genau wie viele andere Sporträder (Rennrad, Mountainbike) auch, ist ein BMX-Rad nicht verkehrstauglich. Es verfügt nicht über die nötigen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung wie Beleuchtung, Klingel und Rücklicht. Jeder, der über ein BMX-Rad verfügt sollte damit also lediglich auf dem Feld als Hobby oder Training fahren, oder das für den Straßenverkehr erforderliche Zubehör nachrüsten. Auch in speziellen Skater Hallen ist die Nutzung oft möglich. Gerade bei schlechtem Wetter oder im Winter ist dies ideal.
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